PROJEKTEKonzert & CD „Arien für Nancy Storace“

22. Juni 2016, 20:00 Uhr
Arien für Nancy Storace
Ein musikalisch-literarisches Porträt einer Mozart-Sängerin
Bürgerhaus Pullach
Marie-Sophie Pollak und Katharina Ruckgaber, Sopran
Joachim Tschiedel, musikalische Leitung
Konzert und CD-Produktion

Nancy Storace (1765-1817) war die erste Susanna in Mozarts „Le nozze di Figaro“, die Mozart und das Publikum im Wien der 1780er Jahre sehr geliebt haben. Alle wichtigen Opernkomponisten der Zeit wie Salieri, Paisiello, Martin y Soler u.a. haben Opern komponiert, in denen Nancy Storace eine Hauptrolle übernahm.
Die BSCW-Stiftung unterstützt mit einer Förderung ein Konzert mit Arien, die Nancy Storace gewidmet wurden und ermöglicht eine CD-Produktion dieses Programms.

Video: Trailer zur Aufnahme „Arien für Nancy Storace“: http://www.accademiadimonaco.de/media.html

Das Orchester Accademia di Monaco
gründete sich im Oktober 2014 und spielt auf historischen Instrumenten. Unter der Leitung von Konzertmeisterin Mary Utiger, Professorin für Barockgeige an der Hochschule für Musik und Theater München und Joachim Tschiedel, musikalischer Leiter des Masterstudiengang Musiktheater an der Bayerischen Theaterakademie, spielen Studierende und Absolventen des Studios für historische Aufführungspraxis der Hochschule sowie Profi-Gäste im Sinne einer „musikalischen Patenschaft“. Das Orchester ist in seiner Ausrichtung einzigartig in Deutschland. Mit der Konzeption von innovativen Programmen wird versucht, die Musik des Barock und der Klassik in neuen Zusammenhängen zu sehen.
Website accademia di monaco

 

Katharina Ruckgaber
wurde in München geboren und ist seit der Spielzeit 2014/15 Mitglied im Opernstudio der Oper Frankfurt.
Bereits während ihres Studiums debütierte sie 2014 an der Oper Frankfurt als Eurydike in Telemanns „Orpheus“ und übernahm die weibliche Hauptpartie in W.Hillers Singspiel „Der Flaschengeist“ am Staatstheater am Gärtnerplatz.
Diese Spielzeit ist Katharina Ruckgaber an der Oper Frankfurt u.a. als Susanna in „Le Nozze di Figaro“, Frasquita in der Neuproduktion von Barrie Kosky`s „Carmen“ und Waldvogel (R.Wagner „Siegfried“) zu erleben.
2015 gab die junge Sopranistin ihr Debut im Konzerthaus Berlin unter Iván Fischer als Fennimore in K.Weills „Der Silbersee“ und sang bei Hans Werner Henzes 40. Cantiere Festival in Montepulciano die Rosina in Mozarts „La Finta Semplice“.
Die Sopranistin ist Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins, bei Yehudi LiveMusicNow und gewann den großen Förderpeis der Jütting Stiftung Stendal.
2015 errang sie bei der Stella-Maris-Competition einen begehrten Jurypreis und wird somit nun nächste Saison ihr Debut im Wiener Konzerthaus geben.
Katharina Ruckgaber studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. KS Andreas Schmidt, sowie Liedgesang bei Helmut Deutsch.
Ihr Diplomabschluss 2014 wurde mit dem Christl und Klaus Haack Preis ausgezeichnet.
Website Katharina Ruckgaber

Marie-Sophie Pollak, Sopran
Die Sopranistin Marie-Sophie Pollak, geboren 1988, studierte bei Prof. Gabriele Fuchs Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München und schloss ihr Diplom dort 2012 mit Auszeichnung ab.
2011 debütierte Marie-Sophie Pollak als Vespetta in Telemanns Lustspiel Pimpione bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Weitere Opernengagements führten sie seitdem zu den Festwochen Turin, den Musikfestspielen Potsdam, den Bruckerfestspielen Linz sowie ans Théatre du Chatelêt in Paris.
Dort debütierte 2015 in Mozarts Il re pastore unter der Leitung von Jean-Christophe Spinosi in der Rolle der Tamiri.
Höhepunkte ihrer Konzerttätigkeit waren im letzten Jahr Haydns Jahreszeiten unter Kent Nagano, Bachs Matthäuspassion in Madrid unter der Leitung von Ilia Korol sowie Händels Susanna im Wiener Musikverein dirigiert von Martin Haselböck. 
Website Marie-Sophie Pollak

 

Zur Kartenbestellung:

Tickets Accademia di Monaco, Arien für Nancy Storace

Programm

Arien für Nancy Storace

Antonio Salieri (1750-1825), aus „La scuola de' gelosi“
eine Arie der Contessa (Wien 4/1783)

Guiseppe Sarti (1729-1802), aus „Fra i due litiganti“
eine Arie der Dorina (Wien 5/1783)

Giovanni Paisiello (1740-1816), aus „Il re Teodoro in Venezia“
eine Arie der Lisetta (Wien 8/1784)

Antonio Salieri, aus „La grotta di Trofonio“
eine Arie der Ofelia (Wien 10/1785)

Vincente Martin y Soler (1754-1806), aus „Il burbero di buon cuore“
eine Arie der Angelica (Wien 11/1786)

W.A. Mozart (1756-1791), aus „Le nozze die Figaro“
die Rosenarie der Susanna (Wien 5/1786)

Vincente Martin y Soler, aus „Una cosa rara“
ein Arie der Lilla (Wien 12/1786)

Stephen Storace (1762-1796), aus „Gli equivoci“
eine Arie der Sofronia (Wien 12/1786)

W.A. Mozart, Konzertarie KV 505 „Ch'io mi scordi di te?“
(Wien 2/1787)

Antonio Salieri
als Zugabe, eine Arie aus „La grotta di Trofonio“