PROJEKTETheodor Fontane, Notizbücher

Genetisch-kritische und kommentierte Hybrid-Edition von Theodor Fontanes Notizbüchern. Hrsg. von Gabriele Radecke

Theodor Fontane um 1860

Theodor Fontanes Notizbücher sind ein einzigartiges Arbeits- und Lebensdokument, das bisher noch nicht als eigenständiges Textkorpus erschlossen, publiziert und gewürdigt worden ist. Die 67 erhaltenen Bändchen, die Fontane zwischen den 1860er und Ende der 1880er Jahre geführt hat, spiegeln sämtliche Schaffensgebiete des Dichters und des Journalisten.

Die genetisch-kritische Hybrid-Edition wird erstmals alle Notizbuchniederschriften ermitteln, transkribieren, codieren, kommentieren und veröffentlichen.

(c) Staatsbibliothek Berlin, Preußischer Kutlurbesitz, G. Radecke-Notizbuch Edition

Die BSCW-Stiftung fördert die Codierung und Kommentierung der Register und Sacherläuterungen von elf Notizbüchern in Kasten D.

Fontane benutzte diese Notizbücher zwischen 1864 und 1871. Es ist der Zeitraum, in dem er als Kriegsberichterstatter in Schleswig-Holstein und Jütland (1864), in Böhmen (1866) und in Frankreich (1870/71) tätig, aber auch als Reisender durch die Mark Brandenburg oder in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs war (1864).

Die Edition entsteht unter der Gesamtleitung von Dr. Gabriele Radecke an der Theodor Fontane-Arbeitsstelle der Universität Göttingen.

(c) Staatsbibliothek Berlin, Preußischer Kutlurbesitz, G. Radecke-Notizbuch Edition

Die Edition entsteht unter der Gesamtleitung von Dr. Gabriele Radecke an der
Theodor Fontane-Arbeitsstelle der Universität Göttingen (Link s. unten)
in Kooperation mit der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen.

Die Notizbücher sind Eigentum der Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz.

Textauszug: Dr. Gabriele Radecke, die Ausführliche Beschreibung finde sie hier.

Das Projekt wird gefördert durch:
Deutsche Forschungsgemeinschaft: 2011–2017 und 2018/19
Brougier-Seisser-Cleve-Werhahn-Stiftung: 2018