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Queer Academy

25 Jahre TEDDY-Arbeit im Rahmen der Berlinale erschlossen Informationen zu mehr als 1.500 Filmen, von denen über 300 den Weg in die Programme gefunden und von denen um die 70 einen TEDDY gewonnen haben.
Jeder dieser Filme stellt ein Mikro-Universum queeren Lebens dar: zuerst das Werk selbst, dann das begleitende Material und endlich die publizierten Reflektionen auf den Filmfestspielen.
Es ist Festspiel-charakteristisch, dass sich diese wichtigen Zeugenschaften verlieren auf dem Weg zum nächsten Festival, wenn nicht die Wirtschaft zugreift und dem Werk ein Leben im Kino oder auf DVD beschert. Gerade bei queeren Filmen ist dies aber selten der Fall, und so verschwinden die Ereignisse, die zum Zeitpunkt der ersten Wirkung von großer Wichtigkeit waren, im Nichts. Jede queere Generation fängt quasi wieder bei Null an.
Der nächsten Generation ein aufbereitetes Gedächtnis mitzugeben soll die QAc aktiv unterstützen.

Eine Web-Plattform führt die verstreuten Dokumente zusammen, lässt Zusammenhänge erkennen, bietet Filmarbeitern die Möglichkeit, sich das queere Filmgedächtnis zu erarbeiten und es wiederum anderen zur Verfügung zu stellen, sprich: eigene Festivals, Filmwochen, Filmtage zum Thema mit Hintergrundinformation auszustatten, ohne die jede Filmveranstaltung nur kurzlebige Party bleibt. Dieser Wirkungszusammenhang wird sozialpolitisch besonders wichtig für Länder, in denen queeres Leben schwierig oder unmöglich ist.

Die BSCW-Stiftung unterstützt die Entwicklung und Einrichtung der QUEER ACADEMY

Prospekt Queer Academy

http://www.queeracademy.org/

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